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Volkskrankheit Stress: Unterstützung für die Mitarbeiter

Die Zahl der überlasteten Arbeitnehmenden in Schweizer Firmen steigt. Wie lässt sich diesem schädlichen Spannungszustand bei den eigenen Mitarbeitenden vorbeugen?  Schlaflosigkeit, Herzprobleme, Diabetes, Libidoverlust, Depressionen, Sucht, ... Wenn man über lange Zeit einem unverhältnismässigen Stresslevel ausgesetzt ist, hat dies zahlreiche biologische und psychische Auswirkungen. Rund ein Viertel der Schweizer Beschäftigten gibt an, von der Arbeit gestresst oder erschöpft zu sein (s. Studie Job Stress Index im Kasten unter diesem Artikel).  Der Psychologe Andi Zemp leitet den Kompetenzbereich Burnout und Stressfolgestörungen in der Privatklinik Wyss in Münchenbuchsee (BE). Er untersucht besonders das, was er kumulativen Stress nennt: "Dieses Konzept bedeutet, dass sich über einen längeren Zeitraum verschiedene Stressquellen addieren, zum Beispiel anhaltender Lärm, eine unklare Arbeitsorganisation, nicht deutlich abgegrenzte Verantwortlichkeiten, Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes usw."  Der Mitarbeiter kann auch in einen Zustand von Hyperstress am Arbeitsplatz geraten. Dabei handelt es sich um eine extreme Phase, die normalerweise nicht andauert. Ilaria Lepora, Personalchefin bei der Genfer Gelateria-Kette Manu Gelato, kennt diese Hyperstress-Phasen nur zu gut. "An den schönsten Sommertagen herrscht bei uns Hochbetrieb. Während sich die Kunden bei einem Eis entspannen, ist es bei uns extrem stressig. Die Schlange ist sehr lang und man muss schnell, gut und freundlich bedienen."  "Ein sicherer Rahmen hilft dabei, den Stress teilweise abzubauen"  Damit das Verkaufspersonal dann keinen Zusammenbruch erleidet, hat das Unternehmen einige Massnahmen getroffen. "Wir arbeiten mit rund 20 Saisonkräften" erklärt Ilaria Lepora. "Es ist sehr wichtig, dass alles von Vertragsbeginn an klar geregelt ist: die Abrechnung der Überstunden, die Arbeitsbewilligung für die ausländischen Arbeitskräfte, das Datum der Lohnzahlung usw. Ein sicherer Rahmen hilft dabei, den Stress teilweise abzubauen." Auch die Arbeitsorganisation ist entscheidend. "Alle erhalten zum Saisonbeginn ihren Arbeitsplan. Und auch wenn es immer passieren kann, dass man jemanden wegen einer Krankheit oder eines Unfalls spontan vertreten muss, hilft ein Höchstmass an Planung dabei, sich wohl zu fühlen."  Die Schulung der Teams vor dem Beginn der Saison spiele auch eine Rolle, meint die Personalleiterin des KMU. "Wir versuchen, ihnen ein Maximum an Instrumenten an die Hand zu geben, um mit dem Stress umzugehen, indem wir ihnen zeigen, wie man den Laden im Vorfeld vorbereitet, mit einem nervösen oder alkoholisierten Kunden umgeht und sich in solchen Fällen zur Seite steht." Und nicht zuletzt sollte der Arbeitgeber seinen Mitarbeitenden Gehör schenken. "Man muss wissen, wie man eine Verbindung zu den Angestellten aufbaut, und ihre persönliche Geschichte verstehen." Für Andi Zemp liegt der Schlüssel hier in der Managementkultur des Unternehmens. "Es gehört zur Arbeit einer Führungskraft, den kumulativen Stress der Beschäftigten zu reduzieren, zum einen über die Arbeitsorganisation, aber auch durch Aufmerksamkeit. Wenn der Kader feststellt, dass der Stress zum Teil im Privatleben des Mitarbeiters begründet ist, sollte er ihn bitten, ihm sein Problem zu erzählen, und ihm anbieten, bei der Suche nach Lösungen zu helfen."  Alle Branchen sind betroffen  Von der Produktion bis zu den Dienstleistungen sind alle Wirtschaftszweige vom Stress betroffen, weiss Andi Zemp. Berufe, in denen man permanent neue Produkte in extrem knapper Zeit erfinden muss, sind dafür besonders anfällig. Dabei kann es sich zum Beispiel um einen Architekten handeln, der sich jedes Mal andersartige Bauwerke ausdenkt, einen Uhrmacher, der häufig limitierte Serien gestaltet, oder auch um einen Journalisten, der immer an neuen Themen arbeitet.  Die Stress-Dosis hängt auch vom emotionalen Gepäck der Person ab. "Ein Mensch mit Selbstvertrauen wird es leichter haben, Grenzen zu setzen und Stop zu sagen, wenn er nicht mehr über die nötigen Ressourcen verfügt, um die geforderte Arbeit zu leisten", stellt Andi Zemp fest. "Die Fähigkeit, nein zu sagen, ist in unserer digitalisierten Wirtschaft sehr wichtig, da die anderen Mitglieder des Unternehmens immer weniger über die Aufgaben Bescheid wissen, die jeder Einzelne leistet."  Trotz der Bemühungen, dem Stress in einem KMU vorzubeugen, kann ein Mitarbeiter überlastet sein. Eine Reihe von äusseren Anzeichen ermöglicht dem Arbeitgebenden, sich dessen bewusst zu werden. Ein überforderter Arbeitnehmer wird beispielweise systematisch im Urlaub und häufig an den Wochenenden krank. Er weist zudem Konzentrationsschwierigkeiten oder Gedächtnisstörungen auf, wirkt nervös und angespannt. "Der Arbeitgeber muss sich bemühen, unter vier Augen mit ihm zu reden, ohne ihn anzuklagen, indem er zum Beispiel erwähnt, dass er sich Sorgen um ihn macht", erklärt Andi Zemp. „Wahrscheinlich wird der Mitarbeiter sich ihm am Ende anvertrauen, auch wenn er es beim ersten Mal vielleicht nicht tut."  Wenn man gut damit umgeht, kann Stress nämlich auch positiv sein und sogar als Triebfeder dienen, um über sich hinauszuwachsen und grosse Projekte umzusetzen. Ein teures Leiden  Einige der Schlüsselzahlen des Job Stress Index 2016 von Gesundheitsförderung Schweiz: jeder vierte Erwerbstätige (25,4%) fühlt sich gestresst. jeder vierte Erwerbstätige (25,4%) fühlt sich erschöpft. knapp die Hälfte der Erwerbstätigen (46,3%) befindet sich in einem "sensiblen Bereich". Anders gesagt, reichen die Ressourcen, über die sie verfügen, gerade eben, um die Aufgaben zu erledigen, die sie erhalten. Stress kostet die Arbeitgebenden CHF 5,7 Milliarden pro Jahr.  Die Studie wird jährlich von der Universität Bern und der Hochschule Zürich durchgeführt. Job Stress Index (Gesundheitsförderung, 2016)     Quelle: Schweizerischen Eidgenossenschaft

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Saisonale Grippe - Lagebericht Schweiz

Meldungen von Influenzaverdacht im Sentinella-Meldesystem Wochenbericht zu den Grippeähnlichen Erkrankungen Grippeähnliche Erkrankungen treten in unseren Breitengraden saisonal auf. Bisher konnte jeden Winter eine Grippewelle festgestellt werden. Von Jahr zu Jahr variieren aber deren Intensität, die Länge, die Art der zirkulierenden Virenstämme und die Auswirkungen auf die Bevölkerung. Um die Bevölkerung und die Ärzteschaft rechtzeitig über das Eintreffen bzw. Auftreten der Grippewelle und die Abdeckung durch den Grippeimpfstoff informieren zu können, erstattet das BAG zwischen Oktober und April wöchentlich Bericht und gibt - falls erforderlich - eine Risikobeurteilung ab. Der Schwellenwert wurde während der Woche 51/2017 überschritten, die Inzidenz ist weiterhin steigend. Woche 2/2018 (Datenstand 16.01.2018) Grippeähnliche Erkrankungen sind schweizweit weit verbreitet. Während der Woche 2/2018 wurden von 134 Ärztinnen und Ärzten des Sentinella-Meldesystems 44,4 Grippeverdachtsfälle pro 1000 Konsultationen gemeldet. Dies entspricht hochgerechnet einer Inzidenz von 365 Fällen pro 100 000 Einwohner. Der saisonale epidemische Schwellenwert von 68 Grippeverdachtsfällen pro 100 000 Einwohner wurde während der Woche 51/2017 überschritten (Grafik 1). Grafik 1: Anzahl wöchentliche Konsultationen aufgrund grippeähnlicher Erkrankungen, hochgerechnet auf 100 000 Einwohner. Die Grippe ist in allen Regionen weit verbreitet (Grafik 2, Kasten). In den Regionen 3 (AG, BL, BS, SO) und 4 (LU, NW, OW, SZ, UR, ZG) ist die Inzidenz weiterhin steigend. Mehr Informationen Quelle: Bundesamt für Gesundheit BAG

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Weihnachten und Silvester: Wie viel Alkohol für unsere Jugendlichen?

Sollen Jugendliche zur Feier auch anstossen? Ab welchem Alter und wie viel Alkohol soll’s sein? Solche Fragen stellen sich Eltern an den Jahresendfesten. Denn Alkohol wirkt bei jungen Menschen anders. Sucht Schweiz informiert und zeigt Handlungsmöglichkeiten auf. Zur Feier von Weihnachten und Neujahr wird oft mit Alkohol angestossen. Wie soll man diesbezüglich mit Jugendlichen umgehen? Jugendliche reagieren empfindlicher auf Alkohol als Erwachsene. Zum einen sind sie in der Regel leichter als Erwachsene. Der Alkohol verteilt sich damit auf eine kleinere Menge Körperwasser, die Blutalkoholkonzentration ist höher. Die Enzyme, die den Alkohol in der Leber wieder abbauen, sind zudem bei Jugendlichen in geringerer Menge vorhanden als bei Erwachsenen, der Alkohol wirkt also länger. Regelmässiger Alkoholkonsum kann körperlichen Entwicklungsprozessen wie der Gehirnentwicklung und dem Knochenwachstum schaden. Und: Je früher jemand mit dem regelmässigen Alkoholkonsum beginnt und je früher jemand Alkoholräusche hat, desto grösser ist auch das Risiko, später ein Alkoholproblem zu bekommen. Wenn man die Gesundheit von Jugendlichen schützen will, sollten also unter 16-Jährige gar keinen Alkohol trinken. Unter 18-Jährigen sollten keine Spirituosen, Alcopops und Aperitifs angeboten werden. Auch das Gesetz wirkt unterstützend bei der Umsetzung dieser Regeln, da es den Alkoholverkauf entsprechend diesen Alterslimiten festlegt.   Alternativen anbieten – und selber geniessen Als leckere Alternative für Jugendliche und Erwachsene bieten sich alkoholfreie Cocktails an. Jetzt ist also die Gelegenheit, neue Rezepte auszuprobieren, die bei Sucht Schweiz bestellt werden können! Jugendliche lassen sich auch gerne in die Kreation von Cocktails  einbeziehen. Kinder und Jugendliche wissen genau, wie ihre Eltern mit dem Alkohol umgehen und integrieren dieses Verhalten unbewusst als normales Verhalten. Wie Kinder und Jugendliche Alkohol später einmal konsumieren, hängt in hohem Masse davon ab, wie im eigenen Elternhaus mit Alkohol umgegangen wurde. Deshalb ist die wichtigste Präventionsmassnahme diejenige, mit moderatem Alkoholkonsum selber Vorbild zu sein. Wo Eltern Antworten erhalten Mit der Kampagne "Wo Eltern Antworten erhalten" unterstützt Sucht Schweiz Eltern in ihrer Rolle bezüglich der Suchtprävention. Zahlreiche Tipps und Leitfäden sind auf der Seite für Eltern zusammengestellt. Wöchentliche Erziehungstipps für die Suchtprävention werden auch auf der Facebookseite von Sucht Schweiz vorgestellt. Quelle: Sucht Schweiz

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Editorial

Persönlichkeiten zum Entdecken

Schon steht wieder die zweite Ausgabe dieses Jahres für Sie bereit. Getreu unserer Devise haben wir für Sie wieder interessante und vielseitige Themen mit und ohne saisonalen Bezug sorgfältig aufbereitet. Entdecken Sie bei den Interviews die ansteckende Begeisterung der Apothekerin Jacqueline Ryffel für Spagyrik und Gemmotherapie, den Mut und Optimismus der gesundheitlich beeinträchtigten Patricia Delley, den entschlossenen Siegerwillen von Trainer Petar Aleksic. Das ist aber noch nicht alles: Lassen Sie sich von den neuen allergenfreien Parfums verführen, tauchen Sie ein in die faszinierende Geschichte der Impfungen, lesen Sie die Success Story der Familie Burgerstein, erfahren Sie mehr über den Umgang mit Wut und die Bedeutung körperlicher Aktivität für Krebsprävention und -therapie. Dies und noch viel mehr erwartet Sie in dieser Ausgabe.   Danke für Ihr Interesse und gute Lektüre!     Rita Ducret-Costa, redakt. und wiss. Supervision      

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Interview
«Durch Vertrauen wachsen die Spieler»

«Durch Vertrauen wachsen die Spieler»

Petar Aleksic Die Karriere von Petar Aleksic als Profi-Spieler und danach als Basketball-Trainer ist eindrücklich. Seine Jugend in Ex-Jugoslawien mitten im Krieg hingegen war nicht einfach. Der eingebürgerte Schweizer mit bosnischen Wurzeln und orthodoxer Religion hat Zagreb (Kroatien) mit zwei Koffern verlassen und seinen Bruder im Konflikt verloren. Doch er ist nicht der Typ, der aufgibt. Petar Aleksic ist fordernd, willensstark und entschlossen – aber auch umgänglich, herzlich und bereit, anderen die Hand zu reichen.   Sie waren sportlich vielseitig. Weshalb haben Sie sich mit 12 Jahren fürs Basketball entschieden? Alle meine Kollegen spielten Basketball! Ex-Jugoslawien war eine echte Talentschmiede, und dieser Sport entsprach meiner Mentalität.   Als Profi spielten Sie in vielen Clubs der obersten Ligen (Leotar Trebinje, Dubrovnik, Zagreb, Novi Sad, FMP Belgrad, Neuchâtel, Nyon). Welches sind Ihre schönsten Erinnerungen? Jedes Team war wie ein neues Leben, das mir menschlich viel brachte. Meine schönste Erinnerung als Spieler ist der Sieg im Jugoslawien- Cup mit FMP Belgrad gegen den Stadtrivalen Partizan.     Den Schlusspunkt Ihrer Karriere als Spieler setzten Sie 2004 mit Ihrem Heimatclub Leotar Trebinje (Bosnien-Herzegowina). Weshalb schlugen Sie den Weg als Trainer ein und wie sind Sie als Coach? Mein Umfeld fand, dass ich das Potenzial zum Coach habe. Ich bin ein sehr fordernder Trainer und verlange viel Einsatz. Ausserdem glaube ich an Eigenverantwortung. Ich bin überzeugt, dass ein Team durch gegenseitiges Vertrauen wächst, und habe ein Winner- Temperament.   Sie waren Assistenztrainer bei Alba Berlin und Trainer bei Feldkirch (A), Neuchâtel, Monthey, der Schweizer Nationalmannschaft und nun von Fribourg Olympic Basket. Welches waren Ihre schönstenErfolge? Die Zeit bei Alba Berlin (1. Deutsche Liga) war wunderbar, mit einem Deutschen-Meister-Titel und der Teilnahme an der Euro League. Da spielten wir gegen Teams wie Barcelona vor 15 000 Zuschauern! Auch das Double, d. h. die Schweizer Meisterschaft und der Schweizer Cup 2016 mit Fribourg Olympic, war ein toller Erfolg.   Petar Aleksic, möchten Sie etwas hinzufügen, das Ihnen am Herzen liegt? Ich bin 13-mal umgezogen und habe überall Freunde, die mir ans Herz gewachsen sind. Zusammen mit meiner Familie (A. d. Red.: seine Ehefrau Sanja und seine 2 Kinder Marko und Nikola) sind sie meine wertvollste «Trophäe».   Mit Petar Aleksic sprach Serge C. Ducret, www.vitamag.ch   Fotos 1–2: Michael Lehner, www.fribourg-olympic.ch

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Artikel

Kleine Stiche bringen grosse Hoffnung

Seit Louis Pasteur hofft die Welt, dass es eines Tages gegen alle Krankheiten eine Impfung gibt. Frühere Zivilisationen wussten, dass Überlebende von Pockenepidemien lebenslänglich vor der Krankheit geschützt sind.   Während Jahrhunderten gehörten die Pocken zu den besonders gefürchteten Krankheiten. Ob in China, Persien oder Afrika: präventive Immunisierungen wurden bereits ab dem 6. Jht. praktiziert. Man entnahm dazu Eiter oder andere Absonderungen aus den Wunden von Kranken und ritzte die Substanzen in die Haut ein oder gab sie zum Schnupfen. Die Methode war gefährlich und konnte neue Epidemien auslösen. Der englische Arzt Edward Jenner beobachtete, dass Viehhirten keine Pocken bekamen, und vermutete, dass der Kontakt mit Kühen, die an Kuhpocken leiden, sie schützt. Am 14. Mai 1796 infizierte er einen 8-jährigen Jungen mit dem Eiter eines kranken Tieres. Seine Methode erweist sich als wirksam und risikoarm und wird bald grossflächig angewendet. Er begnügt sich jedoch mit empirischem Beobachten und versteht das immunologische Prinzip noch nicht. Fast ein Jahrhundert später entwickelt Louis Pasteur (1822–1895) die Methode weiter. Er besass ein für seine Epoche einzigartiges Wissen: Ihm ist klar, dass die Krankheiten durch Mikroorganismen bedingt sind und dass ältere Stämme der Krankheitserreger eine Immunisierung bewirken können, ohne dass die Krankheit ausbricht. Da er weder Arzt noch Tierarzt ist, hat er aber Mühe, die Medizinische Akademie in Paris von seinen Ergebnissen zu überzeugen.   Impfungen in der Moderne Berühmt wird er durch seine Impfung gegen Tollwut. Er gewinnt den Impfstoff aus getrocknetem Knochenmark kontaminierter Kaninchen, und sein erstes menschliches Versuchskaninchen heisst Joseph Meister – ein 9-jähriges Kind, das von einem tollwütigen Hund gebissen wurde. Im Juli 1885 erhält der Junge 13 Injektionen innerhalb von 10 Tagen und erkrankt nicht. Mit der Zeit lassen sich durch Immunisierung immer mehr Krankheiten verhindern, z. B. Tuberkulose (1921), Tetanus (1926) oder Poliomyelitis (1954). Die Krankheiten verlieren so auch für die Ärmsten von ihrem Schrecken. In der Schweiz veröffentlicht das BAG (Bundesamt für Gesundheit) Empfehlungen zum Impfschutz. Hilfreich ist das noch wenig bekannte elektronische Impfbüchlein (meineimpfungen.ch).

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