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News
Mehr als 4 von 10 Schweizern sind mit ihrer Krankenkasse zufrieden

Die Schweizer zeigen sich nach wie vor mit den Prämien und Leistungen ihrer Krankenkasse zufrieden, doch sie scheinen immer strenger zu werden. Die konstante jährliche Prämienerhöhung bringt immer mehr Versicherungsnehmer dazu, die Krankenkasse zu wechseln. Die Vergleichswebseite bonus.ch führte bei ihren Nutzern eine Zufriedenheitsumfrage durch. Fast 1'500 Personen evaluierten ihren Versicherer gemäss den folgenden Kriterien: Klarheit der übermittelten Informationen, Bearbeitung der Leistungen und Kundenservice. Die Antworten wurden in Noten zwischen 1 und 6 umgewandelt, wobei 6 die beste Note ist. Dieses Jahr beurteilten die Teilnehmer ihre Krankenkasse strenger als im Vorjahr. Die beste globale Note fällt von 5.3 in 2017 auf 5.2 in 2018 zurück. Zum ersten Mal sind es Agrisano, Sanitas, Swica und Visana, die mit der Note 5.2 "gut" den ersten Platz im globalen Ranking erreichen. Den zweiten Platz teilen sich 4 Krankenkassen, nämlich Arcosana, Atupri, Helsana und KPT/CPT mit der Note 5.1. Auf der 3. Podiumsstufe, mit der Note 4,9 "ziemlich gut", findet man Avenir, Concordia und Sanagate. Was die regionalen Unterschiede betrifft, so stellt man fest, dass trotz einem Rückgang die Deutschschweizer aufs Neue mit 66.2% "gut" und "sehr gut" am zufriedensten sind. In der Westschweiz liegt die Zufriedenheit mit 59.1% etwas niedriger. Was das Tessin betrifft, so sind nur 46% der Teilnehmer mit ihrer Krankenkasse zufrieden. Wenn man sich die Kantone ansieht, so sind die Zürcher am zufriedensten (65.6%), gefolgt von den Waadtländern (57.7%) und den Tessinern (52.4%). Wenn man die drei evaluierten Kategorien berücksichtigt, also die Klarheit der übermittelten Informationen, die Bearbeitung der Leistungen und den Kundenservice, so erhält die Bearbeitung der Leistungen die beste globale Note, nämlich 5.0, "gut", mit Agrisano auf der höchsten Podiumsstufe. Die beiden anderen Kategorien erhielten die gleiche globale Note 4.8 "ziemlich gut". Was den Kundendienst betrifft, so zeigt die Umfrage, dass fast zwei Drittel der Versicherungsnehmer ein gutes Verhältnis zu den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen ihrer Krankenkasse haben. Ihre Verfügbarkeit und Freundlichkeit wird von 64% der befragten Personen als positiv oder sehr positiv bewertet. Fast 14% der Befragten geben zu, schon einmal im Verzug mit der Bezahlung ihrer Rechnung gewesen zu sein. Die Versicherung, welche die beste Note in dieser Kategorie erhält, ist Sanitas mit 5.2 "gut". Die befragten Personen konnten auch die Erstattungsfristen der Gesundheitsleistungen evaluieren. Die Mehrheit der Versicherten (84.2%) erklärt, dass sie die Erstattung in weniger als einem Monat nach der Beantragung erhalten. 99.2% unter ihnen finden, dass eine adäquate Erstattung in weniger als einem Monat nach der Beantragung durchgeführt werden sollte. Was einen Krankenkassenwechsel betrifft, so bestätigen 14.6% der Befragten, die Grundkrankenkasse Anfang des Jahres gewechselt zu haben. Die sind 2.3% mehr als im Vorjahr. Dieser Prozentsatz gibt Grund zur Annahme, dass 14 -20% der Schweizer bei der dieses Jahr erwarteten Prämienerhöhung zwischen 4 und 5 % ihre Krankenkasse am Jahresende wechseln werden. Zugang zur Zufriedenheitsumfrage über die Krankenkassen Quelle: bonus.ch SA    

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NEU: Lubex anti-age hyaluron 4 types mit 4 hochaktiven Hyaluron-Wirkstoffen

Lubex anti-age hyaluron 4 types eignet sich für jeden Hauttyp. Hyaluron-Wirkstoffe sind natürliche, gut verträgliche Feuchtigkeitsspeicher, die für die Hydratation, das Volumen, die Elastizität und die Spannkraft der Haut von grosser Bedeutung sind. www.lubexantiage.ch/produkt/hyaluron-4-types/ Quelle: Permamed AG

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Vitamin K2 – Knochenfraktur- Risiko signifikant senken durch die Gabe von Vitamin K2

Es gibt Vitamin K1 und K2. K1 hat eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung. Es kommt in grünem Blattgemüse (z. B. Kohl, Spinat) oder Hülsenfrüchten vor. Vitamin K2 ist vor allem in fermentierten Lebensmitteln (z. B. Natto = fermentierte jap. Sojabohnen, Sauerkraut usw.) oder auch bestimmten Käsesorten enthalten. Vitamin-K2-Mängel sind in Europa häufiger als vermutet, da fermentierte Nahrungsmittel selten gegessen werden. Vitamin K1 hat eine geringe Bedeutung bei der Aktivierung der knochenrelevanten Gla-Proteine: a) Osteocalcin (Schlüssel für Aufbau der Knochenmasse) und b) Matrix-Gla-Protein (Schlüssel gegen Arterienverkalkung). Diese Gla-Proteine werden primär durch Vitamin K2 aktiviert. Das durch Vitamin K2 aktivierte Osteocalcin hemmt die Osteoklasten-Aktivität (knochensubstanzabbauend) und fördert über die Osteoblasten (knochensubstanzaufbauend) den Kalziumeinbau ins Knochengewebe. Die aktuellen Daten zeigen, dass Vitamin K2 das Knochenfraktur-Risiko stärker senkt als Vitamin D3 – bei einer Gabe von 75–360 μg pro Tag. Gleichzeitig sorgt Vitamin K2 durch seinen Effekt auf das Matrix-Gla-Protein für die Auslagerung von Kalzium aus den Arterien. Dies reduziert die Gefahr einer Arterienverkalkung.   Vitamin K2 kommt in verschiedenen Molekül-Längen vor. Die am besten und längsten wirksame Form wird als MK-7 (Menachinon-7) bezeichnet. Für Personen mit einem Risiko für Osteoporose sowie bei bestehender Osteoporose kann sich eine Einnahme von Vitamin K2 positiv auswirken. Eine Gefahr der Überdosierung von Vitamin K2 besteht nicht. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat daher auf die Festlegung einer oberen Sicherheitsgrenze verzichtet. Mehr Infos: Mikronährstoffe für die Knochengesundheit Quelle: Burgerstein Foundation

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Editorial

Rheumatismus und körperliche Aktivitäten

Bei einem meiner regelmässigen Trainings in einem hervorragenden Fitnesscenter hörte ich kürzlich, wie ein anderes Mitglied erwähnte, dass es wegen einer Kniearthrose die Beinpresse meiden müsse (bei diesem Gerät werden Quadrizeps und Gesäss trainiert und auch die Knie einbezogen). Aber nein, ganz im Gegenteil! – hätte ich am liebsten gerufen. Allein in der Schweiz leiden 2 Millionen Menschen an einer der über 200 Formen von Rheuma, die die Gelenke und die umgebenden Weichteile (Muskeln, Sehnen, Bänder usw.) oder die Knochen betreffen. Der ärgste Feind ist dabei jedoch häufiges Sitzen. Natürlich ist in einer akuten Phase mit starken Schmerzen, beispielsweise nach einem Unfall, Ruhe geboten. Bei chronischen Fällen hingegen ist sowohl für nfänger als auch für Fortgeschrittene eine sanfte, regelmässige Aktivität zu empfehlen. Selbst gegen Krafttraining mit Hanteln oder Geräten ist nichts einzuwenden, falls das Gewicht angepasst ist und die Bewegung keine Schmerzen hervorruft. Zögern Sie bei Bedarf nicht, eine Fachperson für Osteopathie oder Physiotherapie um Rat zu fragen. Ihre Apotheke oder Drogerie kann Ihnen geeignete Produkte zur oralen und lokalen Anwendung empfehlen.   Rita Ducret-Costa, redak. und wiss. Supervision  

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Interview
Kevin Mbabu: Ein Juwel beginnt zu glänzen

Kevin Mbabu: Ein Juwel beginnt zu glänzen

Früher waren Schweizer Fussballer, die im Ausland Karriere machten, eine Rarität. Im Weltfussball spielte das «Swiss Made» keine Rolle. Heute dagegen spielen mehr als 50 Schweizer in grossen ausländischen Ligen. Die Schweiz ist zu einer Talentschmiede geworden. Daraus hervorgegangen ist auch Kevin Mbabu, ein Juwel, das erst so richtig zu glänzen beginnt.     Kevin Mbabu, wo haben Sie erstmals gegen das runde Leder getreten? Ich bin in Genf geboren, und mein erster Club waren die Junioren des FC Servette. Wie Philippe Senderos und Johan Djourou wagten Sie sehr jung den Schritt ins Ausland, in England. Sie waren damals erst siebzehn. Welche Erinnerungen haben Sie? Es war sehr hart. Alles war neu, auch die Sprache. Ausserdem hatte ich viele Verletzungen, was alles kompliziert machte. Zurückgeblieben ist einerseits ein Gefühl unverrichteter Dinge. Gleichzeitig war es eine sehr gute Erfahrung, u. a. mit drei Einsätzen in der Premier League und zwei Cupspielen. Es war sehr hart. Alles war neu, auch die Sprache. Ausserdem hatte ich viele Verletzungen, was alles kompliziert machte. Zurückgeblieben ist einerseits ein Gefühl unverrichteter Dinge. Gleichzeitig war es eine sehr gute Erfahrung, u. a. mit drei Einsätzen in der Premier League und zwei Cupspielen. Mit dem BSC Young Boys erleben wir eine fantastische Phase, wir haben aber noch nichts gewonnen. Ich konzentriere mich auf die Gegenwart und lebe voll und ganz für den Moment. Ich gebe alles für meinen Club und dafür, dass wir Meister oder Cupsieger oder beides werden. Apropos Einsatz: Sie sind rechter Aussenverteidiger, der für seinen Einsatz gelobt wird, häufig spielen Sie aber auch offensiv eine  entscheidende Rolle. Woher kommt das? Als Junior war ich Stürmer, bevor ich in der Verteidigung platziert wurde, was mich damals wenig begeisterte. So bin ich zu einem rechten Abwehrspieler geworden, der einen natürlichen Offensivdrang hat. Sie wurden regelmässig für die Junioren-Nationalmannschaft aufgeboten. Sie spielen eine herausragende Saison und sind erst 23 Jahre alt. Deshalb werden Sie häufig als Kandidat für die «Nati» genannt . . . Das ist ein Kindheitstraum! Für das Nationalteam zu spielen und sein Land zu vertreten, ist eine riesige Motivation. Ich arbeite weiterhin sehr hart und setze mir keine Grenzen. Wie erwähnt waren Sie in England mehrmals verletzt. Welche Einstellung haben Sie zu Gesundheit und Lebenshygiene? Früher habe ich dem keine allzu grosse Bedeutung beigemessen. Seit ich im Team des BSC Young Boys bin, achte ich wesentlich stärker auf meine Ernährung und genügend Schlaf, und seit zwei Jahren bin ich von Verletzungen verschont geblieben.   Mit Kevin Mbabu sprach Serge C. Ducret, 8. März 2018, www.vitamag.ch Fotos : BSC Young Boys, www.bscyb.ch  

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Artikel

Knoblauch – die wertvolle Knolle aus Asien

Symbol von Kraft, Gesundheit oder Schutz: Der als Kulturpflanze angebaute Knoblauch (Allium sativum)  ist seit über 5000 Jahren in allen Weltregionen beliebt. Auch historische Figuren schworen auf Knoblauch, manchen machte aber der üble Geruch zu schaffen. Über die ursprüngliche Herkunft des Knoblauchs bestehen Zweifel. Am plausibelsten ist die Vermutung, dass er aus Zentralasien stammt und dort in den Ebenen am östlichen Ufer des Kaspischen Meeres wuchs. Heute gedeiht Knoblauch natürlicherweise noch in gewissen Regionen von Kasachstan, Usbekistan und Turkmenistan. Von da aus gelangte die Gewürzknolle bald durch Händler und Nomaden bis nach Ägypten. Die Pyramidenarbeiter erhielten täglich eine Zehe, und wenn der Vorrat versiegte, konnte dies Streiks auslösen. Der  Papyrus Ebers (1600 v. Chr.) beschreibt mindestens 22 medizinische Anwendungen. Später brachten die Römer den Knoblauch nach Italien, Frankreich, Spanien und England. Feldarbeiter schätzten ihn, weil er ihnen Kraft gab. Mit den Entdeckern folgte die Eroberung Amerikas. Während die Qualitäten von Knoblauch einhellig anerkannt sind, sorgen der Geruch oder die Verdauung häufig für Unannehmlichkeiten. Horaz (65–8 v. Chr.) beschrieb seine Abneigung in seiner Epode 3 – der  noblauchesser: «Welch arges Gift doch raset mir die Brust herab?» Im 19. Jahrhundert erliess König Alfons von Kastilien ein Dekret, das es Rittern nach dem Genuss von Knoblauch verbot, den Hof zu betreten oder nur schon miteinander zu sprechen. Manche schreiben sogar Napoleons Niederlage im Feldzug vom August 1813 Verdauungsbeschwerden nach einem Knoblauch-Ragout zu! Schwarzer Knoblauch ist geruchsneutral und leicht verdaulich Seit rund 20 Jahren gibt es auf dem Markt eine geruchsneutrale, leicht verdauliche Form von Knoblauch, die auch anders schmeckt: der fermentierte schwarze Knoblauch. Hergestellt wird dieser auf verschiedene Arten, grundsätzlich jedoch durch einen Fermentationsprozess. Die durch die Arbeiten von Professor Jin-Ichi Sasaki (Universität Hirosaki, Japan) bekannt gewordene Form der Knolle wird nicht nur von Spitzenköchen geschätzt, sondern auch wegen der gesundheitsfördernden Wirkung. Gemäss Sasaki hat schwarzer Knoblauch eine lipidsenkende, blutdrucksenkende, antioxidative und antibakterielle Wirkung.

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